Meterhohe Wasserfontäne

Rohrbruch in Oberlinden setzt Ginsterbusch unter Wasser

Bei einem Wasserrohrbruch hat in der Nacht zum Montag eine meterhohe Fontäne die Straße „Im Ginsterbusch“ überflutet. Besorgte Anwohner hatten die Stadtwerke eine knappe halbe Stunde nach Mitternacht über den Vorfall informiert. Der Bereitschaftsdienst des Unternehmens und die Feuerwehr waren sofort im Einsatz, drehten den Haupthahn ab und sperrten die Straße. Teile von Oberlinden waren für etwa zwei Stunden ohne Wasser, ein Haus direkt an der Stelle des Rohrbruchs (unterhalb der Kirche Heiliger Thomas von Aquin) bis zum Montagvormittag. Bereits in aller Frühe begannen die Reparaturarbeiten. Ein rund zehn Meter breites Teilstück der Straße musste dazu aufgegraben werden. Nachmittags war der Ginsterbusch wieder befahrbar.

Insgesamt ergossen sich binnen kürzester Zeit etwa 400.000 Liter Wasser auf die Fahrbahn. Das entspricht dem Tagesverbrauch von etwa 1.000 Einfamilienhäusern. Nach Mitteilung der Stadtwerke liegt die gebrochene Betonleitung im letzten Ginsterbusch-Abschnitt, in dem die Rohre noch nicht erneuert wurden. Die alten stammen aus der Anfangszeit von Oberlinden und sind somit gut 50 Jahre alt. Sie werden nun von den Stadtwerken ab Mitte August bis zur Anbindung an die Berliner Allee ausgetauscht. Der Ginsterbusch ist dadurch vermutlich bis Ende des Jahres halbseitig gesperrt.

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Nach dem Wasserrohrbruch musste der betroffene Abschnitt der Straße
„Im Ginsterbusch“ aufgegraben werden

Foto: Sorger/Stadtwerke

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