Stadt und Stadtwerke profitieren

Entwicklung an der Liebigstraße segensreich für Langen

Die Grundstücksverkäufe an der Liebigstraße spülen viel Geld in die Kassen der Stadtwerke und später auch der Kommunalen Betriebe (KBL), die dort über große Flächen verfügen. Das Unternehmen HBB, das das Einzelhandels-, Wohn- und Dienstleistungszentrum auf dem alten Stadtwerke-Gelände bauen wird, zahlt jetzt einen Kaufpreis im hohen siebenstelligen Bereich, wie Stadtwerke-Direktor Pusdrowski mitteilte. Das Geld werde aber auch gebraucht, weil bei den Stadtwerken millionenschwere Investitionen für ein neues Umspannwerk am Technologiepark und bei KBL der Neubau des Betriebshofes an der Darmstädter Straße zu finanzieren seien. Auf mittlere Sicht werde vom Verkauf der Grundstücke aber auch direkt der städtische Haushalt profitieren: durch höhere Ausschüttungen der Stadtwerke, durch zusätzliche Gewerbesteuerzahlungen und durch die Einkommensteuer der vielen Neubürger im künftigen Wohngebiet an der Liebigstraße.

„Das sehr gute Verhandlungsergebnis haben wir auch deshalb erzielt, weil Stadtverwaltung und Stadtwerke in den manchmal durchaus schwierigen Gesprächen mit HBB immer an einem Strang gezogen haben und als Einheit aufgetreten sind. HBB war und ist ein seriöser Verhandlungspartner, der mit hanseatischer Beharrlichkeit die Dinge zu einem guten Ende gebracht hat. Ich freue mich auf das, was HBB zwischen dem Stadtwerke-Turm und dem Bahnhof hochziehen wird“, meinte Pusdrowski.

Mit dem Verkauf an HBB und der geplanten Bebauung komme jetzt auch die Frage der Energieversorgung auf die Tagesordnung. Die Stadtwerke hätten dazu in den vergangenen Monaten bereits ein Energiekonzept erarbeitet, das den modularen Aufbau einer dezentralen Wärmeversorgung vorsehe. Dazu gehören mehrere Wärmezentralen, die das Versorgungsunternehmen parallel zum Baufortschritt der Einzelhandelsflächen und der Wohnhäuser errichten wird. Mit diesem fortschrittlichen Energiekonzept leisten die Stadtwerke nach Pusdrowskis Worten einen weiteren Beitrag zur Energiewende und zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Langen.

Das neue Wohngebiet Liebigstraße braucht natürlich auch Infrastruktur. Es werden neue Straßen entstehen, die Energie- und Wasserversorgung ist sicherzustellen und das zusätzliche Abwasser muss zur Kläranlage transportiert werden. Stadtwerke und Kommunale Betriebe sind darauf gut vorbereitet. So hat der neue Generalentwässerungsplan gezeigt, dass das vorhandene Netzsystem die späteren Gesamtmengen aufnehmen kann. Das neue Wohngebiet plant die Stadt für immerhin rund 3.000 Einwohner.

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