Wenn der alte Kühlschrank im Feld liegt

Bürgermelder macht es leicht, Hinweise zu geben

Eine Straßenlaterne, die bei Dunkelheit nicht leuchtet, ein Schlagloch, das zu einer Gefahr werden kann, oder ein alter Kühlschrank, der im Feld liegt. Solche Ärgernisse gehören möglichst rasch aus der Welt geschafft. Diesem Ziel dient ein Bürgermelder, den die Stadtwerke und die Stadt Langen jetzt eingerichtet und damit eine neue Kommunikationsplattform geschaffen haben für den Fall, dass der Mangel noch nicht durch die eigenen Beschäftigten entdeckt wurde.

Der Bürgermelder ist ab sofort Bestandteil der Stella-App der Stadtwerke und zudem in den städtischen Internetauftritt (www.langen.de) integriert. Er macht es leicht, Schäden zu melden, die dann von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke, der Kommunalen Betriebe oder der Stadt so schnell wie möglich behoben werden. Wer einen Hinweis gibt und dabei seine E-Mail-Adresse hinterlässt, erhält eine Bestätigung seiner Meldung und erfährt, wie die Sache bearbeitet wurde.

„Ein Vorteil des Bürgermelders ist es, dass mit dem Smartphone auch Fotos und die genaue Standortposition per GPS oder Adresseingabe in den Bürgermelder eingestellt werden können. Dadurch wissen wir gleich, um was es geht und wo wir genau hinmüssen“, sagt Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski. Natürlich würden auch alle Meldungen ohne Foto und GPS-Daten bearbeitet. Um Verständnis bitten Pusdrowski und Bürgermeister Frieder Gebhardt dafür, dass die eingehenden Meldungen nicht außerhalb der üblichen Dienstzeiten bearbeitet werden.

Wer ihn künftig nutzt, kann für sein Anliegen aus vier Kategorien auswählen: „Schäden an Straßen oder Wegen“, „Schäden an öffentlichen Einrichtungen“, „Müll und Verunreinigungen“ sowie „Straßenbeleuchtung“. Nach den Worten von Bürgermeister Gebhardt macht es der Bürgermelder leicht, kleinere und größere Widrigkeiten an die zuständigen Stellen weiterzugeben - unabhängig vom Tag und der Uhrzeit. „Da muss man sich nicht durchtelefonieren oder nach einer Adresse suchen.“

Innerhalb einer dreimonatigen Pilotphase wollen Stadtwerke und Stadt den neuen Kommunikationskanal testen und Erfahrungen sammeln. Anhand der gewonnen Erkenntnisse wird sich dann zeigen, ob es bei dem Angebot noch Änderungsbedarf gibt. Fest steht allerdings jetzt schon: Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass die Stadtwerke, die Kommunalen Betriebe und die Stadt alle Wünsche der Bürgerinnen und Bürger erfüllen.

Am einfachsten lässt sich der Bürgermelder mit der Stella-App verwenden, die zum kostenlosen Download auf Google Play und im App Store bereitsteht. Sie bietet außer dem Melder noch eine ganze Menge mehr. So aktuelle Mitteilungen aus Langen und Egelsbach und von den Stadtwerken, den Abfallkalender, den Apothekennotdienst, regionale Berichte der Langener Zeitung, den Stadtwerke-Tarifrechner, einen Veranstaltungskalender, ein Vereins- und Firmenregister und die Möglichkeit, seine Zählerstände an die Stadtwerke zu übermitteln.

Der neue Bürgermelder gilt nur für das Gebiet der Stadt Langen. Egelsbach hat schon vor längerer Zeit ein solches Instrument eingeführt (www.egelsbach.de).

Stadtwerke Langen GmbH, Weserstraße 14, 63225 Langen, Tel: 06103 - 595 0, Fax: 06103 - 595 220, E-Mail: info@stadtwerke-langen.de